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1963 startete der Spielmannszug Cloppenburg erstmalig bei einem Wettstreit in Holland. Die Tambour- und Pfeifervereinigung Ost Arnheim war gastgebener Verein. Trotz großer internationaler Konkurrenz erhielt der Spielmannszug den Silberpokal.

Im Jahre 1965 trat Willibald Marschal als Tambourmajor zurück. Sein Nachfolger wurde Clemens Peiler. Sein 10 jähriges Bestehen feierte der Verein mit Unterstützung der Feuerwehrkapelle mit einem Platzkonzert im Stadtpark.

Da durch rege Teilnahme an öffentlichen Auftritten und Wettstreiten der Bekanntheitsgrad des Spielmannszuges immer größer wurde, wuchs auch die Zahl der Vereinsmitglieder, denen aber die entsprechenden Instrumente fehlten. So wurde im Jahre 1971 zusammen mit der Feuerwehrkapelle ein Konzert im Saale Taphorn in Cloppenburg gegeben, dass eine Große Resonanz in der Bevölkerung hatte. Der Erlös diente der Neuanschaffung von Instrumenten und Uniformen beider Vereine.

Das zwanzigjährige Bestehen des Spielmannszuges konnte der Verein 1975 feiern. Aus diesem Grund fand zum ersten Mal ein Wettstreit nach Noten statt. 23 auswärtige Musikvereine nahmen hieran teil, u. a. die 13th/18th Royal Hussars aus Bergen-Hohne, eine britische Regimentskapelle. Die Schirmherrschaft dieser Veranstaltung übernahm der damalige Bürgermeister Witte. Den Pokal der Stadt Cloppenburg erhielt der Spielmannszug Dickenberg.

Ein besonderes Ereignis des Jahres 1978 war die Gründung eines Mädchen-Spielmannszuges. Ca. 120 junge Mädchen zwischen 8 und 15 Jahren meldeten sich für die Ausbildung an.